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Rom + Oslo - 2014

Ich bin ja eigentlich nicht so der Typ f├╝r Urlaub. Zuhause ist n├Ąmlich auch ganz toll, aber ich hatte noch ein paar Urlaubstage die ich noch vor dem neuen Semester abfeiern musste. Der Plan von Christopher war ja eigentlich dass wir 3 Wochen nach Kuba fliegen, aber dazu hatte ich weder die Zeit (nur eine Woche Urlaub) noch das Geld. Das ist preislich schon eine andere Kategorie als Rom leider.

Gesagt getan buchten wir einfach mal den Nachtzug nach Rom. Nat├╝rlich fanden wir erst danach heraus, dass der direkte Heimflug teurer war als etwa ein Umweg ├╝ber Madrid oder Oslo. Aber halb so wild, denn f├╝r weniger Geld weiter weg fliegen war letztendlich keine so schlechte Idee. Nachdem Oslo mir etwas exotischer vorkam als Madrid konnte ich die Entscheidung erfolgreich dahingehend beeinflussen. ­čÖé

Hier also die hochqualitative Zeichnung der Reise:

Die Zugfahrt war soweit entspannt. Absolute Ruhe sollte man allerdings nicht zum Einschlafen brauchen wenn man mit dem Nachtzug f├Ąhrt. Am Brenner, kurz nach Mitternacht hab auch ich die Aufregung ├╝berwunden und konnte einschlafen. Allerdings bin ich kurz danach in Bologna wieder aufgewacht und hatte mich gefreut schon da zu sein. Es war allerdings erst 0400 und die Bahnhofsbeleuchtung hat mich fies get├Ąuscht! Allerdings sind wir ein paar Stunden sp├Ąter schon in den sanften Sonnenaufgang gefahren und erreichten kurz darauf auch unser Ziel.

Angekommen am Hauptbahnhof machten wir uns direkt auf zur sehr nahe gelegenen Unterkunft. Die hat Christopher ├╝ber airbnb.com gefunden. Dort wurden wir von Luca und Nicole sehr herzlich empfangen und mit allen wichtigen Infos ausgestattet die wir f├╝r unseren ersten Tag in Rom brauchten.

Vor allem hat uns die folgende Karte geholfen, als totale Rom-Neulinge.

Als erstes wollten wir uns nat├╝rlich den Vatikan anscha├╝n. Und weil wir bestimmt noch nicht ├╝berm├╝det oder zu fertig waren um noch ein paar Kilometer zu gehen haben wir das auch durchgezogen. Inklusive des Aufgangs (~800 Stufen) auf den Petersdom.

Das war Rom. 4 Tage davon. Am Freitag sind wir mittags zum Flughafen gefahren und von dort direkt nachÔÇŽ Norwegen! Den relativ kurzen Flug hab ich aber weitgehend verschlafen.

Dort gelandet entschieden wir uns gegen den Zug nach Oslo und mieteten kurzerhand ein Auto. Total mobil machten wir uns als erstes nach Norden zu dem zugefrorenen See den wir bei der Landung gesehen hatten. Auf dem Grundst├╝ck gab es noch andere interessante Sachen, aber die Bilder erz├Ąhlen mehr.

Nach dem das Sonnenlicht zur Neige ging haben wir uns dann in den Hafen von Oslo aufgemacht, einfach um mal das Meer zu sehen. Nach 5 Minuten haben wir uns aber schon entschieden, dass es entschieden zu kalt war um weiter in die Dunkelheit zu starren. Wir hatten hunger und machten uns mit der Hilfe von Foursquare auf die Suche nach Essbarem.

Wir wollten irgendwas mit Burger, und fanden Illegal Burger. Jedoch scheinen Abends alle Osloer essen zu gehen, und dieses Lokalit├Ąt schien besonders hip zu sein. War jedenfalls total voll und auch nachdem wir eine Runde um das Sentrum gegangen waren, war immer noch kein Platz frei geworden. Auf unserer Runde hatten wir aber das Munchies gefunden. Der gleichnamige Burger war bis dato das Beste was ich je gegessen habe. Kann man sich nicht vorstellen wie genial das war wenn man es nicht selbst probiert! Da kann Hans im Gl├╝ck quasi einpacken. (Nicht dass ich die jetzt nicht mehr mag, ganz im Gegenteil, das ist f├╝r mich noch unter den Top3 der Burger in M├╝nchen!)

Nachdem wir unsere Burger mit vielen norwegischen Kronen bezahlt hatten, haben wir uns auf den Weg zur Osloer Oper aufgemacht.

Anschlie├čend haben wir uns noch in die Uni von Oslo gesetzt und mit Studenten bis in die Morgenstunden unterhalten. Sehr interessant fanden wir unter Anderem die Art und Weise in der Studenten unterst├╝tzt werden und zogen ein Auslandsjahr letztlich tats├Ąchlich in Betracht.

Wir sind danach wieder zum Flughafen zur├╝ck (nicht ohne dass ich mich verfahren hab) und haben den Wagen abgestellt und abgegeben. Den R├╝ckflug hab ich v├Âllig verpennt, erst durch das r├╝tteln und sch├╝tteln bei der Landung wurde ich wieder wach.

Sch├Ân. Und Anstrengend. Aber vor allem sch├Ân. Das ist wohl das Fazit. Und ich habe wieder vieles gelernt. ├ťber mich und Andere und ├╝ber Rom, Norwegen und Oslo.

Jetzt brauch ich erstmal Urlaub.


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